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Informationen für Angehörige und Freunde

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Zeit zuletzt


Ihr Angehöriger hat nun schon einen mehr oder weniger langen Weg mit ALS hinter sich. Die Krankheit ist weit vorangeschritten und der Erkrankte ist in (fast) allen Bereichen auf Hilfe angewiesen.

Sie möchten die Zeit, die Ihnen noch gemeinsam bleibt, bewusst gestalten.
Was ist jetzt für Ihren Angehörigen und auch für Sie, die nahestehende Person wichtig?
Welche Art der Behandlung wünscht sich ihr Angehöriger, wo soll diese erfolgen? Wer kann und soll diesen Weg gemeinsam mit Ihnen gehen?

Es ist wichtig diesen Weg mit Ihrem Angehörigen abzustimmen, dem bevorstehenden Abschied und der Trauer Raum zu geben und Dinge im Vorfeld zu regeln.
Das alles erfordert viel Mut und Offenheit.


In den folgenden Kapiteln, wollen wir Ihnen einige Hinweise geben und zeigen, wo Sie Unterstützung finden können.


Die meisten Menschen spüren instinktiv wenn die letzte Phase des Lebens beginnt. Für Angehörige ist dies manchmal nicht so deutlich spürbar und es stellt sich eine große Verunsicherung ein. Woran erkennt man die letzte Phase der Erkrankung?

 

Zeichen für die Terminalphase

  • Zunehmend eingeschränkte Funktion der Atemmuskulatur.
  • Auch unter vermehrten Einsatz des Beatmungsgerätes keine Erholung mehr.
  • Zunehmende Schläfrigkeit, immer kürzere Wachphasen.
  • Bewusstlosigkeit durch CO2 -Übersättigung.

Durch die eingeschränkte Atmung steigt bei ALS-Betroffenen schrittweise der CO2-Gehalt im Blut. Dies führt zu einem allmählichen friedlichen Einschlafen. Bei Bedarf gibt es Medikamente zur Linderung von Angst und Atemnot.


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