Startseite     Beratung     Forum / Chat    Suche  
verkleinern  zurücksetzen  vergrößern  Seite drucken
Informationen für Kinder und Jugendliche

Du befindest Dich hier: Startseite | Kinder und Jugendliche | Du bist nicht allein | Wo man Unterstützung bekommen kann | Beratungsstellen / Psychotherapie


Beratungsstellen / Psychotherapie


Wenn man Sorgen und Probleme hat, ist es gut, wenn man mit jemand darüber sprechen kann. Manchmal tut allein das schon gut, manchmal bekommt man Tipps, wie man besser damit zurecht kommen kann.

Wenn man niemanden kennt, mit dem man über schwierige Sachen reden möchte oder wenn man das Gefühl hat, dass das nicht ausreicht, ist es gut, wenn man mit Fachleuten reden kann. Das hat auch nichts damit zu tun, dass man ein „Looser", „Opfer" oder verrückt ist. Das ist einfach ganz normal, menschlich und wichtig.

Ambulante Hospizdienste

Ein wichtiges Unterstützungsangebot für die ganze Familie können „Ambulante Hospizdienste" sein. Da kommen speziell ausgebildete Menschen, die das ehrenamtlich machen - d.h. es kostet Euch nichts - zu Euch nach Hause. Sie stehen Euch für Gespräche zur Verfügung, können etwas vorlesen, Euch Tipps geben, mal mit jemand aus der Familie etwas unternehmen...

Auch wenn Du nach dem Tod eines nahestehenden Menschen Unterstützung brauchst, um Deine Trauer aushalten zu können, gibt es Kinder- und Jugendtrauerbegleitung. Adressen kannst Du bei einem Ambulanten Hospizdienst erfahren. 

Beratungsstellen

Es gibt in jeder größeren Stadt Beratungsstellen, an die Du Dich kostenlos wenden kannst. Sie heißen unterschiedlich: manchmal Psychologische Beratungsstelle, manchmal Ehe-, Familien- und Lebensberatung, manchmal Erziehungsberatung. Das bedeutet nicht, dass das nur Angebote für Erwachsene sind!

Außerdem gibt es die Telefonseelsorge, an die Du Dich rund um die Uhr und kostenlos wenden kannst.

Psychotherapie für Kinder und Jugendliche

Wenn Du stark unter der Erkrankung des ALS-kranken Familienmitglieds leidest, reichen vielleicht einige Termine in einer Beratungsstelle nicht aus.

Wenn Du merkst,

  • dass Du nicht mehr schlafen kannst,
  • Deine Gedanken immer nur um die Krankheit kreisen,
  • Du in der Schule nicht mehr mitkommst,
  • Du mit allen nur noch Zoff hast,
  • mit niemand mehr etwas zu tun haben willst,
  • immer traurig bist,
  • alles als sinnlos empfindest,
  • nicht mehr leben möchtest,
  • nicht mehr genug oder viel zu viel isst,
  • vielleicht nachts (wieder) ins Bett machst oder
  • irgendetwas völlig anders ist mit Dir als Du Dich kennst und Du das nicht ändern kannst,

dann ist es angebracht, über eine Psychotherapie nachzudenken. Diese muss von einem Arzt, am besten Deinem Kinder- und Jugendarzt, verordnet werden, bezahlt wird sie dann von der Krankenkasse. Deine Eltern werden davon erfahren - aber das ist vielleicht auch eine gute Gelegenheit, darüber zu sprechen, wie es Dir geht.

 

 

Wenn Du einen Therapeuten oder eine Therapeutin gefunden hast und Dich gut aufgehoben fühlst, kannst Du sie auf die DGM-Informationen zu ALS und die Fachleute-Seite von als-selbsthilfe.de aufmerksam machen, denn wahrscheinlich kennen sie sich damit nicht aus.

Und Du kannst noch auf ein sehr gutes Fachbuch hinweisen: „Kinder körperlich kranker Eltern" von Georg Romer und Miriam Haagen. Das soll Dein/e Therapeut/in lesen, nicht Du - das ist schließlich deren Job!


Spenden     Mitglied werden     Sich engagieren     Impressum     Datenschutz     DGM  
© 2011 DGM